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Schreibwolff-Magazin

Jan-Geert Wolff

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Klassiker und Raritäten

MAINZ (6. Mai 2013). Kaum waren die letzten Töne des jüngsten Mainzer Meisterkonzertes mit Tschaikowski und Prokofjew verklungen stieß man seitens der Veranstalter erneut ins Horn um den Auftakt der Saison 2013/214 anzukündigen, denn selbstverständlich sind auch nach den orchestralen Sommerferien wieder hochkarätige Solisten, Dirigenten und Klangkörper zu Gast am Rhein.

Als Kulturdezernentin der Landeshauptstadt, die die Mainzer Meisterkonzerte veranstaltet, freute sich Marianne Grosse, einen interessanten Konzertkalender präsentieren zu können. Sie unterstrich dabei die Bedeutung der Reihe für das kulturelle Angebot der Region und wies darauf hin, dass man in mittlerweile 28 Spielzeiten stets steigende Besucherzahlen habe verbuchen können. Die vom Land Rheinland-Pfalz großzügig unterstützte Konzertreihe werde dabei zu zwei Drittel von Abonnenten genutzt.

„Klassiker der Klassik“ verspricht bereits der Saisonauftakt am 7. September mit der Violinistin Hrachya Avanesyan und dem Staatsorchester Rheinische Philharmonie unter Daniel Raiskin mit Bedrich Smetanas „Moldau“ und „Šárka“ sowie Antonín Dvořáks Slawischen Tänzen op. 46 und seinem Violinkonzert op. 53. Mit „Zauberer und Riesen“ ist das Gastspiel von Claudio Bohorquez (Violoncello) und der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz unter Fabrice Bollon überschrieben, in dem am 13. Oktober Paul Dukas „Zauberlehrling“, Camille Saint-Saëns‘ Cellokonzert op. 33 und Johannes Brahms‘ erster Sinfonie op. 63 zu Gehör kommen.

Ein „Grandioses Doppel“ verspricht der Auftritt der Pianistinnen Mona und Rica Bard, die am 17. November mit der Deutschen Staatsphilharmonie unter Marcus Bosch von Francis Poulenc das Konzert für zwei Klaviere und Wolfgang Amadeus Mozarts Doppelkonzert KV 365 spielen. Von ihm erklingt auch die Ouvertüre „Le Nozze di Figaro“ sowie Dmitri Schostakowitschs neunte Sinfonie op. 70. Ein „Barockes Fest“ feiert die Staatsphilharmonie unter Matthias Foremny am 15. Dezember mit Werken von Antonio Vivaldi und Johann Sebastian Bach und den Solisten Serge Zimmermann (Violine) und Michala Petri (Flöte).

Auch in den Konzerten 2014 präsentieren die Meisterkonzerte namhafte Solisten: am 23. März 2014 spielt Elena Bashkirova (Klavier), am 4. April Baiba Skribe (Violine), am 1. Mai Fazil Say (Klavier) und am 24. Mai Cong Gu (Horn).

Nach dem großen Erfolg des ersten Kinderkonzerts werden die Meisterkonzerte auch 2013 wieder ein solches Angebot machen: Am 8. Dezember findet um 11 Uhr im Frankfurter Hof eine Matinee statt, in der das Ensemble „Percussion Posaune Leipzig“, das auch im Rahmen des Mainzer Musiksommers gastiert, die kammermusikalische Dichtung „Die Bremer Stadtmusikanten“ von Frank Schwemmer für Kinder ab fünf Jahren aufführen.

Im Rahmen der Begleitreihe „Komponisten erzählen“ wird der Schauspieler Wolfgang Heitz zu den Konzerten am 17. November Dmitri Schostakowitsch und am 4. April Jean Sibelius seine Stimme leihen; Beginn dieser Vorträge ist 18.45 Uhr bei freiem Eintritt. Sämtliche Sinfoniekonzerte beginnen jeweils um 19.30 Uhr.

Neben Einzeltickets werden auch Abonnement-Varianten mit der Möglichkeit für sechs oder acht Konzerte angeboten. Schüler, Studenten und Auszubildende (bis 30 Jahre) zahlen die Hälfte; je Konzertbesucher erhält ein Kind in Begleitung bis 16 Jahre freien Eintritt. Tickets können online unter http://www.mainz-klassik.de gebucht und Abonnements telefonisch unter 06133 5799991 bestellt werden. Bis zum 21. Juni 2013 gilt der Frühbucherrabatt von zehn Prozent.

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