» Aktueller Tipp

Hinein ins tiefe Klangmeer

Natürlich existieren mehrere Aufnahmen der Messen Anton Bruckners, doch ist das Werk als CD-Aufnahme weitaus weniger präsent als die großen Messvertonungen anderer Komponisten. Dass die Einspielungen der f-moll-Messe Nr. 3 nun von Rondeau um eine weitere ergänzt und damit ausdrücklich bereichert werden, ist der Musica sacra am Hohen Dom zu Mainz und ihrem Domkapellmeister Karsten Storck zu verdanken.

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Knabenchorklang vom Feinsten

Diogenio wer? Diogenio Bigaglia? Laut Booklet der CD aus dem Hause Rondeau ist über diesen Komponisten, der von 1676 bis 1745 lebte und im Kloster San Giorgio Maggiore nahe Venedig wirkte, wenig bekannt; seine Werke seien jedoch „in zahlreichen europäischen Musikarchiven vertreten“.

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Geschmackvolles Weihnachtsgeschenk

Als Kind ist es sicherlich schön, wenn man zu Weihnachten genau das geschenkt bekommt, was man sich gewünscht hat. Als Erwachsener mag einen das auch freuen, ist aber zugegebenermaßen auch etwas langweilig. Umso größer aber ist das Glücksgefühl, wenn man auf dem Gabentisch eine echte Überraschung findet.

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Eine frohe Botschaft

Nachdem der Bachchor Mainz unter seinem Künstlerischen Leiter Ralf Otto bei Naxos bereits die Johannespassion und die Matthäuspassion eingespielt hat, setzt er die Neuaufnahme der großen Bachschen Oratorien fort und stellt nun seine Interpretation des Weihnachtsoratoriums vor. Der berechtigten Frage, warum man dem gesättigten Markt an guten Aufnahmen eine weitere hinzufügt, kann er dabei durchaus selbstbewusst begegnen.

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Zu schön, um wahr zu sein

Die neue CD des Calmus Ensemble erscheint als Co-Produktion von Carus und „chrismon“, einem Magazin der Evangelischen Verlagsanstalt, das regelmäßig überregionalen deutschen Zeitungen wie „Zeit“, „Süddeutsche Zeitung“ oder „Welt“ beiliegt. Und um die Welt, also den Globus, geht es dem Calmus Ensemble auch mit seiner neuen CD; denn die sei, so schreiben es die Musiker in einem Vorort des über 50 Seiten starken Booklets, einfach zu groß, um alle Länder, Sprachen und Kulturen auf einer einzigen CD zu beschreiben.

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Servus! Wir hatten die Ehre!

Nein, die neue CD der „Ersten Allgemeinen Verunsicherung“ ist natürlich nicht das Letzte. Aber sie ist tatsächlich die letzte, die jetzt von der österreichischen Band auf den Plattenmarkt geworfen wurde. Es ist ein Abschiedsalbum ohne Nostalgie, dafür aber mit knisternder Aktualität in gewohnt prickelnder Text-Musik-Mischung. Und auf dem gilt, was sein Titel verkündet: „Alles ist erlaubt“.

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Wiegenlieder zum Einschlafen

Ganz unabhängig davon, ob man nun eine konzertante Sternstunde erleben oder eine besondere CD-Aufnahme hören darf: Es stimmt immer wieder optimistisch, wenn junge Menschen miteinander musizieren, künstlerische Tradition pflegen und sie damit ins Heute tragen. Das gilt natürlich auch für Advents- und Weihnachtslieder.

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Musik, die Geschichte(n) erzählt

Nachdem das Aris Quartett mit seiner dritten CD Ludwig van Beethoven gewidmet hatte, beschäftigt sich die jüngste Einspielung mit Dmitri Shostakovich und Franz Schubert. Ein Glücksfall.

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Das Comeback der Blockflöte

Vor kurzem lief auf arte ein schönes Portrait, das sich zwar in erster Linie dem Musiker Maurice Steger, aber eigentlich noch viel mehr seinem Instrument widmete – der Titel: „La flûte à bec – fait son come-back“, zu Deutsch „Die Blockflöte – ein Comeback“. Auf diesem Weg dürfte ihr auch diese CD im besten Sinne „Beine machen“.

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Kompendium geistlicher Musik

Beim „Florilegium Portense“ handelt es sich um den Titel eines Anfang des 17. Jahrhunderts gedruckten Kompendiums geistlicher Motetten in deutscher und vor allem lateinischer Sprache. Seinerzeit war sie bei Chören aller Art äußerst publik und sollte zur Andacht sowie zum Singen „ante et post cibum“, also vor und nach dem Essen dienen. Viele der dort zusammengetragenen Gesänge wurden auch an der Leipziger Thomasschule angestimmt, wo die Tradition des Chorgesangs vor den Mahlzeiten auch heute noch gepflegt wird.

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Wenn die Mail-Box zwei Mal klingelt

Besser könnte eine Presseinformation ihren Namen kaum umsetzen: In der zur neusten Badesalz-CD „Mailbox-Terror“ wird berichtet, man habe das Komiker-Duo Henni Nachtsheim und Gerd Knebel gefragt, warum sie erstmals nach 14 Jahren wieder ein Album aufgenommen hätten. Die Antwort der beiden fiel „nach ein paar Stunden intensiven Überlegens“ und lautete: „Eija…warum net?“

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Meister der Wortausdeutung

Ganz klein steht es auf der CD: Die Aufnahme einer der jüngsten Produktionen aus dem Hause Carus ist bereits über 20 Jahre alt und entstand 1997 als Livemitschnitt einer Aufführung anlässlich der Schwetzinger Festspiele. Damals fand sich die deutsche Fassung der Oper „Tod der Dido“ von Ignaz Holzbauer (1711-1783) im Programm. Das einaktige Singspiel unterstrich bereits in italienischer Sprache 1779 die Position Holzbauers als einer der führenden Opernkomponisten seiner Zeit.

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Himmlisches Himmelfahrtsoratorium

Im Gegensatz zu den Aufnahmen mit den Passionen und dem Weihnachtsoratorium von Johann Sebastian Bachs ist die Anzahl der Einspielungen der beiden kleineren Oratorien, namentlich des Osteroratoriums (BWV 249) und dem Himmelfahrtsoratorium (BWV 11) überschaubar. Dennoch sollte natürlich jede, die dazu kommt, etwas zu sagen haben.

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Großartige Entdeckung

Live ist ihre Musik höchst selten zu hören und auch Aufnahmen sind rar: Lili Boulanger, die französische Impressionistin, starb am 15. März vor hundert Jahren. Doch ihr war kein langes Leben beschieden: Geboren 1893 in Paris erkrankte sie mit zwei Jahren an einer schweren Lungenentzündung, von der sie sich Zeit ihres Lebens nicht mehr erholen sollte – mit gerade mal 25 starb sie. Zwischen 1911 und 1918 komponierte sie rund 50 Werke für Klavier, Solostimme und Chor, die ihre tiefe Verwurzelung im christlichen Glauben widerspiegeln.

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Neue Facetten entdeckt

Zugegeben, die CD ist nicht neu, sondern wurde bereits vor 13 Jahren bei Carus veröffentlicht. Doch Charles Gounod würde in diesem Jahr 200 Jahre alt, weswegen sich die Stuttgarter dazu entschieden haben, die gelungene Produktion mit dem Kammerchor I Vocalisti unter der Leitung von Hans-Joachim Lustig neu aufzulegen. Eine Gute Entscheidung, zumal mit den „Sieben letzten Worten“ betörend schöne Chormusik a cappella erklingt.

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Singet dem Herrn ein neues Lied

1629 erschien der erste Teil der Symphoniae sacrae von Heinrich Schütz, 1647 der zweite und schon 1650 der dritte. In der Gesamteinspielung des Vokalwerks von Heinrich Schütz veröffentlichte Carus erst Teil I, dann Teil III und folgt nun mit Teil II.

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Aus dem Schatten ins Licht

Natürlich ist der Komponist Samuel Scheidt (1587-1656) bei den Liebhabern Alter Musik kein Unbekannter. Und dennoch steht er oft im Schatten heute berühmterer Zeitgenossen wir Heinrich Schütz. Mit der CD „Cantiones Sacrae“ führt das Athesinus Consort Berlin den Meister jedoch ins warme Licht der lebendigen Interpretation.

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Paganini in neuem Licht

Die Capricen für Violine solo von Niccolo Paganini stellen an den Interpreten höchste Ansprüche – als technische Studien sowie als Vortragswerke; der Komponist, der die 24 Stücke ganz allgemein „den Künstlern“ widmete, hat sie übrigens nie selbst vor Publikum gespielt. Zahlreiche Widmungsträger haben sich bislang zu verschiedenen Interpretationen inspirieren lassen. Auch den jungen Geiger Niklas Liepe faszinieren diese Stücke, was er jedoch nicht dazu nutzte, den zahlreichen Einspielungen nur eine weitere hinzuzufügen.

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Gestatten: Herr von Püttlingen...

Es gibt sie noch, die kleinen, aber lohnenswerten Entdeckungen. Wer zum Beispiel war Johann Vesque von Püttlingen (1803-1883)? Diesen Komponisten stellt die CD „In bester Gesellschaft“ vor: „Freche Lieder der Vorzensur“ heißt es im Untertitel. Die Sopranistin Caroline Jahns widmet sich gemeinsam mit dem Pianisten Hedayet Jonas Djeddikar Vertonungen unter anderem von Gedichten Heinrich Heines.

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Klangvolle Traditionspflege

Mit „Coplas Sefardies“ legt der jüdische Bass-Bariton Assaf Levitin die erste Folge jüdisch-spanischer Gesänge des Komponisten Alberto Hemsi (1898-1975) vor. Als Kantor der jüdischen Gemeinde in Hannover erinnert der Sänger gemeinsam mit dem Pianisten Naaman Wagner an den 120. Geburtstags des Komponisten, der sich vor allem für die Bewahrung der sephardischen Folklore stark machte.

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Dem Phantom dicht auf den Versen

Angesichts der Fülle an Einspielungen Bachscher Passionen darf man heute bei jeder neuen, die hinzu kommt, mit Fug und Recht fragen, welchen Gewinn genau sie darstellt. Diese ist einer.

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Vom Feinsten

Dass man Joseph Haydn posthum Unrecht tut, wenn man sein vokales Schaffen auf die „Schöpfung“, die „Letzten sieben Worte“ und seine großen Mess-Vertonungen reduziert, bemängelt Clemens Harasim im Booklet der CD-Einspielung des „Stabat mater“ aus dem Carus-Verlag völlig zurecht.

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Spannende Welten

2015 nahm der Kammerchor Hannover unter der Leitung von Stephan Doormann drei Motetten von Johann Sebastian Bach auf, um sie mit „den drei anderen“ zu kombinieren, die jedoch nicht von Bach, sondern vom schwedischen Komponisten Sven-David Sandström (*1942) vertont worden waren. Auf diese spannende Gegenüberstellung folgt nun die gleiche Werkfolge, nun jedoch jeweils vom anderen „Kollegen“ komponiert.

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Alte Lieder neu gehört

Offenbar beseelt vom Elan des „Reger-Jahres“ 2016 – gedacht wurde des hundertsten Todestages des Komponisten – hatte das Ensemble Vocapella Limburg unter der Leitung von Tristan Meister seinerzeit eine erste CD mit Männerchören Max Regers aufgenommen. Und gleich darauf vermerkt: Vol. 1.

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Heidenrespekt!

Der in Berlin lebende Kolumnist Gideon Böss hat im Jahr 2014 einen Roman geschrieben: „Die Nachhaltigen“ – eine tolle Satire auf Naturschutz und Rassismus (ganz grob gesagt). Den sollte man lesen! Und nach der Lektüre fragt man sich dann vielleicht, was dieser Mensch denn noch so geschrieben hat? Neben seiner Mitautorenschaft am ironischen Bändchen „Auf ein Gläschen mit Helmut Schmidt“ ein Sachbuch: „Deutschland, deine Götter – eine Reise zu Kirchen, Tempeln, Hexenhäusern“. Um diese faszinierende Publikation geht es hier.

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Anrührender Dreiklang

Wie schön, wenn man mal mehr bekommt, als auf der Verpackung angegeben ist: Nur hinten auf der CD mit Luigi Cherubinis C-Moll-Requiem erfährt man, dass neben dem wohl bekanntesten Werk des Komponisten auch sein „Marche funèbre“ und vor allem der „Chant sur la mort de Joseph Haydn“ zu hören sind.

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Alte Lieder neu gehört

Man hört und spürt, dass diese CD für die Sängerinnen des Ensembles Schwesterhochfünf – Monika, Agnes, Franziska, Maria und Cordula Tschuschke – mehr ist als eine weitere (ihre dritte) Produktion: Zu hören sind keine Weihnachts-, sondern Adventslieder, das wird im Booklet betont.

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Nichts als waberndes Tremolieren

Wenn einem eine CD mit Dirigent Hervé Niquet auf den Schreibtisch kommt, war die Vorfreude bisher groß, hat er einen doch noch vor kurzem live mit seinem Le Concert Spirituel derart in den Bann geschlagen, dass dem Kritiker schier die Lobesworte fehlten. Statt großer Barockmeister aus Italien gibt es nun Romantik pur: Mendelssohn mit dem Flemish Radio Choir. Doch wie ernüchtert ist man nach nur wenigen Sekunden!

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Mitten drin im Resonanzraum

Man ist ja stets geneigt, bei einer CD-Aufnahme zuvorderst Güte und Originalität der Interpretation zu würdigen. Dabei findet (wenn es nicht gerade rauscht und knistert) die gerade für die Produktion doch so unglaublich wichtige Arbeit der Tonmeister nur selten Beachtung. Auf der CD „Altri Canti d’Amor“, eingespielt vom Ensemble L’Estro d’Orfeo, ist das anders.

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Kräftezehrend, aber lohnenswert

Zweifelsohne schwere Kost, die einem Frieder Bernius hier „zumutet“. Aber wenn, dann bitte so: Das Requiem von György Ligeti in direkter und logischer Kombination mit seinem als Fortsetzung des Fragment Gebliebenen konzipierten „Lux aeterna“ für 16-stimmigen Chor – eine Herausforderung, gewiss. Und keine, die man so eben mal einfach meistert.

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Sexy Telemann

Das Telemann-Jahr 2017 ist willkommener Anlass für Konzertreihen und natürlich auch (um das hoffentlich geweckte Interesse in die kommenden Jahrzehnte hinüberzuretten – schließlich dauert es bis zum nächsten runden Gedenken 50 Jahre) für CD-Einspielungen. Eine davon stammt vom Frankfurter Neumeyer Consort und widmet sich (als SWR-Coproduktion erschienen bei Christophorus) dem Sujet der Ouvertüre.

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Singet dem Herrn ein neues Lied [sic!]

Schon der Titel erzeugt Spannung: „Cantate Domino canticum novum“, die lateinische Übersetzung des deutschen Psalmworts „Singet dem Herrn ein neues Lied“ – kommen dem Vokalmusik-Liebhaber hier wahrscheinlich eher die Motetten von Johann Sebastian Bach oder Heinrich Schütz in den Sinn, widmet sich die vierte CD des Kammerchors „I Vocalisti“ jedoch ausschließlich der Chormusik des 20. und 21. Jahrhunderts.

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Transparenz ist nicht alles

Heinz Erhardt sagte seinerzeit immer: „Noch ’n Gedicht.“ Und scheinbar orientiert sich vor allem die „Ernste Musik“ an dem großen Komiker, wenn es um Einspielungen gerade der oratorischen Werke Johann Sebastian Bachs geht: Noch ‘ne Passion, noch ‘ne h-moll-Messe, noch ’n Weihnachtsoratorium.

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Klangvolle Marien-Biografie

Weit über 3.000 Werke hat Antonio Caldara (1670-1736) als Komponist des venezianischen Spätbarocks komponiert. Die Vokalakademie Berlin unter der Leitung von Frank Markowitsch hat aus diesem reichen Œuvre nun für das Programm „Salve Regina“ Musik zum Lob der Maria destilliert.

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Prickelnder Barock

Die „Brandenburgischen Konzerte“, jene 1721 von Johann Sebastian Bach dem Markgrafen Christian Ludwig von Brandenburg gewidmete Sammlung von sechs Konzerten, gehören zum Standard-Repertoire eines jeden Barockorchesters – und einer jeden CD-Sammlung.

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Nachdenken und lauthals lachen

Allein vom Titel her ist der Veröffentlichungs-Zeitpunkt für die neue CD von Lars Reichow eine absolute Punktlandung, denn der Silberling heißt wie das aktuelle Live-Programm, aufgenommen während des diesjährigen Da-capo-Festivals im Alzeyer Schlosshof: „Freiheit!“. Die lässt sich der Mainzer nicht nehmen.

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Hohe Töne mit Tiefgang

Der Albumtitel könnte sich als selbsterfüllende Prophezeiung erweisen: Die neue CD der Kölner A cappella-Gruppe Wise Guys heißt „läuft bei euch“. Und sie hat tatsächlich das Zeug dazu. Nach „Achterbahn“ erweist sich die aktuelle Formation als buchstäblich stimmig, so dass auch die 16 Titel des neuen Silberlings überzeugen.

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Klangjuwelen des Frühbarock

Keine Chance: Nachdem die 15 Motetten von Johann Staden (1581-1634) – eine Weltersteinspielung seiner „Kirchenmusik I“ durch den Windsbacher Knabenchor – verklungen sind, findet man kaum Worte, um das eben Gehörte zu beschreiben.

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Psalmen im christlich-hebräischen Dialog

Es ist ein Glücksfall, wenn man auf einer CD nicht nur gute Musik hört oder tolle Künstler erlebt, sondern auch etwas Neues kennenlernt, vielleicht ja überhaupt etwas lernt. „Psalmus“, der aktuelle Tonträger des Deutschen Kammerchors ist eine solche CD.

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Klang und Raum in bestechender Einheit

Wer Hans Leo Hassler (1564-1612) einzig mit seinem Madrigalschaffen in Verbindung bringt, dürfte viel verpassen: Der Komponist schrieb auch wunderbare, sakrale Vokalwerke. Einen repräsentativen Querschnitt stellt jetzt die aktuelle CD der Mainzer Dommusik vor.

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Lust auf Lyrik!

Marco Tschirpke ist nicht erst jetzt unter die Poeten gegangen – da ist er ja schon längst angekommen und heimisch. Nun aber liegt ein erster Gedichtband vor. Man findet ihn in der Post. Und legt ihn beiseite: Anderes steht zuvor an. Irgendwann aber nimmt man das Buch zur Hand. Und kann nicht mehr davon lassen. Wunderbar!

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Wise Guys sind wieder da!

Ob „Achterbahn“ nun die „zweifelsohne bisher beste Wise Guys-Platte“ ist, wie es in der Presseerklärung heißt, muss jeder Hörer selbst entscheiden. Fakt ist aber: Die neue Scheibe der Kölner A cappella-Profis ist nach dem eher fragwürdigen Instrumental-Versuch „Zwei Welten“ aus dem Jahr 2012 wieder mal richtig gelungen und macht Spaß!

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Durchtrainierter Klangkörper

„Light and Love“: Das Sonux Ensemble aus 14 Tenören und 17 Bässen, die Streicher des Sirius Quartetts, Saxophonist Stefan Kuchel sowie Chorleiter Hans-Joachim Lustig nehmen die Hörer dieser CD mit in die faszinierende Welt neuer und neuester Vokalmusik für Männerchor.

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Wie im Himmel

Zuweilen fällt die Besprechung einer CD schwer, weil das Gehörte einem erst mal Atem und Worte gleichermaßen raubt: Der dritte Tonträger des Ensembles Sjaella aus Leipzig gehört zweifelsohne dazu und man muss sich nach dem letzten Stück regelrecht fassen.

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Gemüths Ergetzung pur

Wer die Musik Johann Sebastian Bachs liebt, wird immer wieder bei bestimmten Werken des Thomaskantors innehalten. Wahrscheinlich finden sich in der heimischen Audiothek gleich mehrere Einspielungen der h-moll-Messe, der Passionen, des Weihnachtsoratoriums, der „Kunst der Fuge“, des „Musikalischen Opfers“ – und natürlich: der Goldberg-Variationen.

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Album zum Lauthören

Stefan Gwildis ist der König der „deutschen Soulmusik“, der er mit gekonnten Coverversionen seinen unverwechselbaren Stempel aufgedrückt hat. Da ist der Schritt zum Jazz nicht weit – und mit der NDR-Bigband unter Leitung von Jörg Achim Keller jetzt äußerst hörenswert gelungen. „Das mit dem Glücklichsein“ hört man am besten nicht zu leise.

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Leise Statements, unüberhörbar

Drei Jahre nach „Mairegen“ meldet sich Reinhard Mey zurück: „Dann mach’s gut“ lautet der Titel – das entsprechende Lied auf dem 17 Tracks umfassenden Album ist ergreifend emotional und erinnert an Meys Sohn Maximilian, der seit Jahren im Wachkoma liegt. Überhaupt nimmt die Erinnerung des mittlerweile 70 Jahre alt gewordenen Barden großen Platz ein.

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Hippies, Hamster und Heuschrecken

Marina Lewyckas neuer Roman „Die moderne Welt unter Berücksichtigung diverser Kleintiere“ ist eine bissige Abrechnung mit der 68er-Generazion und der heutigen Finanzwelt – eine urkomische und nachdenkliche Geschichte um Ideale und ihren lukrativen Verkauf in Zeiten der Krise.

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Wer beeinflusste Bach?

Dass Johann Sebastian Bach die Musik nach ihm wie kaum ein anderer geprägt hat, ist kein Geheimnis. Aber wer beeinflusste ihn? „Walther, Westhoff, Bach“ – schon der Titel der CD von Uta Pape (Violine) mit Klaus Mader (Therobe), Olaf Reimers (Barockvioloncello) und Wolf-Eckart Dietrich (Cembalo) gibt bereits eine Antwort.

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Kostbare Geschenke

Mit seiner Einspielung von Motetten William Byrds (ca. 1543-1623) eröffnet das Vienna Vocal Consort fraglos Klangwelten von unergründlicher Schönheit und straft diese Aussage mit jedem Ton, der sich in vollkommener Harmonie zum Ganzen fügt, sogleich Lügen, denn es taucht tief in diese Musik um sie eben zu ergründen.

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„Sjaella“ heißt Seele

Die Einspielung von Motetten aus der Feder von Hugo Distler mit „Sjaella“ und dem „Ensemble Nobiles“ vereint neben dem Totentanz zehn weitere Motetten des 1942 gestorbenen Komponisten – in unvergleichlich intensiver Klangschönheit, klug und mit Herz musiziert.

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Ich bin erst recht kein Ohrwurm

Mit dem im Frühjahr erschienenen Album „Zwei Welten“ betraten die Wise Guys ein Stück weit Neuland, denn diese CD war bislang nur die halbe Miete: Im Herbst sollte das Pendant auf den Markt, mit dem die fünf A cappella-Künstler nach eigenen Worten einen lang gehegten Traum realisieren und die meisten Lieder des Albums nochmals mit professioneller Instrumentalisierung einsingen. Das liegt jetzt vor.

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Jauchzet, frohlocket!

„Tönet ihr Pauken!“, so ließ Karl-Friedrich Beringer, bis Ende 2011 Künstlerischer Leiter des Windsbacher Knabenchores, „seine“ Weihnachtsoratorien aus Bachs Feder stets beginnen: während unzähliger Aufführungen, in der Einspielung aus dem Jahr 1991 und auch auf der aktuellen CD mit diesem Werk. Bei Sony ist jetzt ein Livemitschnitt der letzten drei Konzerte der Windsbacher unter Beringers Leitung erschienen.

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Ein behutsam packender Erzähler

Von Johann Wolfgang Goethe stammt die Charakterisierung der Novelle, nach der sie „eine sich ereignete unerhörte Begebenheit“ ist. Ihr folgt Bruno Jonas mit seinen Erzählungen „Bis zum Hals“. Er wolle kein weiteres Buch abliefern, in dem alle ihr Fett abbekämen, sinniert der Kabarettist im Nachwort. Stattdessen meldet er sich auf 238 durchweg gut geschriebenen Seiten zu Wort – mit leisen Tönen und damit umso stimmgewaltiger.

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Bach pur

Die letzte CD-Produktion des Windsbacher Knabenchores unter seinem Dirigenten Karl-Friedrich Beringer widmet sich dem Kantatenwerk Johann Sebastian Bachs und hat einen eklatanten Makel: Sie enthält leider nur vier der 199 BVW-Nummern dieses Genres. Mit diesen – Nr. 1, 48, 78 und 140 – jedoch präsentieren die Sänger gemeinsam mit den Deutschen Kammer Virtuosen Berlin und einem Solisten-Quartett der Spitzenklasse nicht mehr und nicht weniger als: Bach pur.

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Sein Handwerk hat doppelten Boden

Marco Tschirpke begeistert das Publikum seit langem mit seinen nur scheinbar zuweilen kruden Gedankengängen, die er im Licht des Geistesblitzes in Verse schmiedet und Melodien fasst. Drei Tonträger mit „Lapsusliedern“ sind bereits erschienen, das vierte folgt aktuell und besticht einmal mehr durch den trockenen Humor, dessen Doppelbödigkeit und Hintersinn bei jedem Hören neue Finessen offenbart.

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Entschleunigungsmusik

Manchmal ist es reiner Zufall, dass man auf eine bestimmte Musik stößt: Bei „The River“ mit dem Pianisten Ketil Bjørnstad und dem Cellisten David Darling verhielt es sich so, als sie einem in der Jazz-Abteilung eines CD-Geschäfts auffiel. Zum einen bestach das kühl gestaltete Booklet in Blau und Weiß, zum anderen die für Jazz ungewöhnliche Instrumentierung.

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Der Klang der Stille

Die Stille ist der Gegensatz zum Lauten, zum Laut, auch zur Musik – so schön sie auch klingen mag. Die vorliegende Einspielung des Requiems von Tomás Luis de Victoria aber, mit der auch des 400. Todestags des um 1548 geborenen Komponisten gedacht werden soll, durchbricht diese Grenze: Die Stille nach dieser Musik ist eine geradezu linear empfindbare Weiterführung der vorher gesungenen Bitte um die ewige Ruhe.

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Erfrischende Brauchtumspflege

Dass ein Knabenchor auch Volkslieder singt, ist nicht unbedingt erwähnenswert. Wohl aber, wie er es tut. Der Windsbacher Knabenchor legt unter der Leitung von Karl-Friedrich Beringer und Instrumentalisten des Deutschen Symphonie-Orchesters Berlin (DSO) jetzt eine Aufnahme vor, deren schlichter Titel „Deutsche Volkslieder“ Programm ist: exemplarische Auffassung, Verinnerlichung und Wiedergabe vokalen „Volkseigentums“, das es zu bewahren und zu pflegen gilt.

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Neue Wege zu Bachs Markus-Passion?

Johann Sebastian Bachs Passionen des Johannes und Matthäus sind unverrückbar fester Bestandteil des vorösterlichen Konzertgeschehens unserer Tage und Programme aller namhaften Labels. Und doch bleibt die Frage: Was ist mit den Evangelien des Markus und Lukas? Eingespielt sind – rekonstruierte – Vertonungen beider Texte, darunter bemerkenswerte Annäherungsversuche unter den Leitungen von Ton Koopman oder Roy Goodman. Eine weitere „Markus-Passion“ legte jetzt das Ensemble amarcord vor – und geht damit einen neuen, interessanten Weg.

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Kunstvolles Glaubensbekenntnis

Auch wenn Schubert seine geistliche Musik wohl nicht primär als Ausdruck seines persönlichen Glaubens schuf, rührt die Einspielung seiner As-Dur-Messe mit dem Windsbacher Knabenchor und dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin doch wie ein tiefes Bekenntnis an. Einen ausgesprochenen Auftrag für dieses Werk hatte der Komponist nämlich nicht. Stattdessen lernt der Hörer hier einen privaten Schubert kennen, der seine religiösen Gedanken musikalisch formuliert.

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Nabelschau im Mairegen

14 neue Lieder hat der „Bunte Hund“ wieder geschrieben und sie für sein 25. Studioalbum auf Tonträger gebannt: „Mairegen“ heißt die neue CD von Liedermacher Reinhard Mey. Sie ist ruhiger, introvertierter und intimer als die Vorgängerplatten.

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„Neue Helden“ von den alten Hasen

Je älter die EAV (Erste Allgemeine Verunsicherung) wird, desto schärfer profiliert sich die österreichische Band um Klaus Eberhartinger und Klaus Spitzer als Kommentator, der es nicht mehr bei kritischen Untertönen belässt, sondern seine Stimme immer deutlicher und lauter erhebt. Die aktuelle CD „Neue Helden“ ist absolut auf der Höhe der Zeit und ein passabler Beweis mehr für die sprachgewandte Wachheit dieser Alpenrocker.

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Mit dem Wahnsinn an die Börse

Der Kabarettist Hagen Rether merkte jüngst an, dass die Gier der Anleger die der Investmentbanker erst geweckt habe. Doch da ist noch etwas: Das Streben nach Macht, um Einfluss nehmen zu können – ein Eifer, der von den Protagonisten nicht selten euphemistisch als Gestaltungswille bezeichnet wird. Katharina Münk ist mit ihrem Roman „Die Insassen“ eine satirische Parabel gelungen, die eben jenes Phänomen unterhaltsam aufnimmt.

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Vokaler Adventskalender

Für alle, denen Bing Crosbys „White Christmas“ zum Ohr raushängt und die ihre Vorweihnachtszeit auch abseits von klingelingenden Schneeglöckchen, rotnasigen Rentieren und stillen Nächten musikalisch unterlegen wollen, bietet die A cappella-Band Viva Voce mit „Wir schenken uns nix“ eine äußerst gelungene Alternative.

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Trost statt Trauer

Das Mozart-Requiem gehört mit Bachs Matthäuspassion und Händels Messias sicherlich zu den am meisten auf Tonträger gebannten Oratorien. Alle drei kommen auf über hundert „Treffer“, sucht man in einschlägigen Klassik-Katalogen danach. Hier also von „Neueinspielungen“ zu sprechen, hat mittlerweile etwas ungewollt Komisches. Und doch schafft es gerade das Mozart-Requiem des Windsbacher Knabenchores unter Karl-Friedrich Beringer, jene Musik in neuem Licht erscheinen zu lassen – und das wortwörtlich.

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Händels Cembalo-Suiten auf einem Steinway D?

Ragna Schirmer hat – pünktlich zum Händel-Jahr 2009 – auf drei CDs die Cembalo-Suiten des Hallenser Tonsetzers eingespielt. Dass der Gehalt dieser Meldung über die reine Information hinausgeht, liegt an dem Wagnis, sich diesen Werken eben nicht auf dem Cembalo, sondern auf dem modernen Konzertflügel zu nähern.

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Der neue Strunk: Antiheld im Freizeitstress

In seinem neuen Roman „Fleckenteufel“ kleidet sich Strunk in Psyche und Physis von Thorsten Bruhn, einem in pubertären Irrungen und Wirrungen gefangenen 16-Jährigen. Der Mikrokosmos einer evangelischen Gemeindefreizeit ist diesmal der Nährboden für die Geschichten, die Heinz Strunk mit der ihm eigenen Direktheit minutiös schildert.

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Alliage Quintett: Barock meets Saxophone

Bach und Vivaldi? Immer doch gerne! Aber mit Saxophon? Im Quartett mit Klavier? Die CD „Masquerade“ des Kölner Alliage Quintetts verwirrt ihre Hörer mit musikalischem Mummenschanz allerhöchster Güte.

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„Jesus liebt mich“ oder Showdown in Malente

Nach „Mieses Karma“, in dem der erfolgreiche Drehbuchautor David Safier („Mein Leben & Ich“) eine Fernsehmoderatorin von einem aus einer Weltraumstation herabstürzenden Waschbecken erschlagen so manche Station der Wiedergeburt durchleben lässt, widmet er sich in seinem neuen Roman „Jesus liebt mich“ einer weitaus weniger gesegneten Protagonistin: Marie im ostholsteinischen Malente.

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„Elias“ duldet keinen Widerspruch

Als Felix Mendelssohn-Bartholdy seinen „Elias“ am 26. August 1846 im englischen Birmingham uraufführte, erntete er Stürme der Begeisterung. Ob es der aktuellen Einspielung mit dem Windsbacher Knabenchor und dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin (DSO) unter Karl-Friedrich Beringer gelingt, ähnlichen Jubel hervorzurufen? Das Zeug dazu hat die Sony-Produktion allemal.

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Brauchbares Material: Holmqvists „Die Entbehrlichen“

„Die Entbehrlichen“ heißt der jüngste Roman der schwedischen Autorin Ninni Holmqvist, der ein Zukunftsszenario malt, in dem die Menschen in „Benötigte“ und eben „Entbehrliche“ eingeteilt werden.

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Frohe Kunde: „Noël“ mit dem Bachchor Mainz

Das Weihnachtsoratorium? Ist von Bach. Und zwar Johann Sebastian. Meistens jedenfalls. Dass das gleichnamige Werk des Franzosen Camille Saint-Saëns sein Schattendasein zu Unrecht führen kann, zeigt die Neueinspielung des Bachchors Mainz unter Ralf Otto: „Noël“ ist ein klingendes Kompendium mit Werken der französischen Romantik zum Weihnachtsfest.

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Andreas Scholl singt „Crystal Tears“

John Dowland gehört zum festen Repertoire des deutschen Countertenors Andreas Scholl. Mit seinem aktuellen Album „Crystal Tears“ widmet er sich gemeinsam mit Julian Behr (Laute) und dem Baseler Concerto die Viole den „Consort Songs“.

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Spielfreude pur: „Le Quattro Stagioni“ mit „Red Priest“

Vivaldis „Le Quattro Stagioni“, besser bekannt als schlicht „Die vier Jahreszeiten“, gehören wohl mit zu den am meisten musizierten und daher auch bekanntesten Barockwerken. Kein Wunder, dass es davon unzählige Einspielungen gibt. Und daher fast eines, wenn das Ensemble „Red Priest“ diesem Stück eine so noch nie gehörte Note abgewinnt.

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A cappella vom Feinsten: Wise Guys präsentieren „frei!“

Musste man sich in das Vorgänger-Album „radio“ erst einmal rein hören, um wirklich, allerdings dann auch nachhaltig Geschmack daran zu finden, gelingt der Kölner A cappella-Gruppe Wise Guys mit „frei!“ sofort der Sprung in das Herz des Hörers: „Ja, wir sind wieder da!“ beginnt der Refrain des ersten Songs und man will gleich mitsingen: „Na endlich!“

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Geschichte des Pop muss neu geschrieben werden!

Songs zu covern ist eigentlich keine Kunst, denn zumindest bei bekannten Liedern macht der Wiedererkennungswert manch mangelnde Qualität sicher wett. Schwieriger ist es sicherlich, möglichst nahe an das Original zu kommen, etwas von seinem Esprit aufzunehmen und wieder zu geben. Doch was ist, wenn das zu Covernde eigentlich ureigenstes geistiges Gut ist? Wie zum Beispiel im Fall der polnischen Familie Popolski, deren musikalische Qualität man laut Eigenwerbung „eigentlich nur mit den ‚Jackson Five‛, den Brüdern Gibb oder der Musikerfamilie Bach vergleichen kann“…

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E- und U-Musik mit der Berliner „Lautten Compagney“

Wie fließend der Übergang von der ernsten zur unterhaltenden Musik sein kann, zeigt sich wohl nirgends so deutlich wie in der Tanzmusik der Renaissance. Und wie perfekt, ja packend man diese spielen kann, beweist die CD „Chirping of the nightingale – Mr. Playford’s English Dancing Master“ mit der Berliner „Lautten Compagney“.

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Reinhard Mey ist ein „Bunter Hund“

„Ich bin ein bunter Hund“, singt Reinhard Mey auf seinem 24. Album und beschreibt sich somit treffend selbst. Doch die aktuelle CD ist weit mehr als eine autobiographische Nabelschau: Gewohnt geht der Liedermacher mit den Zeichen der Zeit ins Gericht – mal schmunzelnd, mal nachdenklich, mal anklagend und melancholisch, aber immer „typisch Mey“.

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Boreout – ein neues Phänomen in der Arbeitswelt

Hektik und Stress in der Arbeit, das Gefühl des Ausgebranntseins, worunter auch das Privatleben leidet – jeder kennt das Gefühl des Burnout aus eigener Erfahrung oder der eines Kollegen oder Bekannten. Doch so unglaublich es klingt – es gibt auch das Gegenteil: den Boreout, eine Erkrankung durch Desinteresse und Langeweile – resultierend aus Unterforderung.

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