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Jan-Geert Wolff

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Mainzer Musiksommer im Vor-Jubiläumsjahr

MAINZ (22. März 2018). Zum neunzehnten Mal präsentiert der Mainzer Musiksommer elf hochkarätige Konzertabende und verwandelt Kirchen und Höfe vom 20. Juli bis zum 25. August 2018 in stimmungsvolle Konzertsäle.

Auch im Sommer 2018 öffnet die Landeshauptstadt Mainz in Zusammenarbeit mit dem Südwestrundfunk und der Villa Musica einige der schönsten historischen Bauten der Stadt für den Mainzer Musiksommer – und damit für die großen Namen der Klassik wie für herausragende junge Künstler und Ensembles der Alten Musik und der Weltmusik.

Neben dem Ambiente ist es die musikalische und künstlerische Vielfalt des Mainzer Musiksommers, die das Festival zu etwas Besonderem macht. Denn neben den großen Namen der Klassik musizieren im Festivalsommer 2018 herausragende Ensembles. Neben barocker Musik und dem klassisch-romantischen Repertoire spannt sich der musikalische Bogen dabei bis hin zu Balkan-Swing und Gypsy-Musik.

Die Kompetenz der Landesstiftung Villa Musica in Sachen Kammermusik zeigt sich beim diesjährigen Eröffnungskonzert in St. Stephan. Gemeinsam mit ihrem künstlerischen Leiter Alexander Hülshoff begibt sich die Camerata Villa Musica auf eine beeindruckende „Grand Tour de Baroque“.

Mit New York Polyphony gastieren vier gefeierte Ausnahmesänger in der Kirche St. Ignaz und zeigen, dass sie in der Gregorianik genauso wie in der Romantik zu Hause sind. Schloss Waldthausen, die bekannte und beliebte Festivalstation am Rande der Stadt, öffnet ihren Konzertsaal für das preisgekrönte Notos Quartett und für den Pianisten Martin Stadtfeld, der gemeinsam mit Stipendiaten der Villa Musica musiziert.

Auch die deren Stammhaus in Mainz wird 2018 wieder zum Spielort: Der junge französische Geiger David Petrlik musiziert mit seinem Pianisten Guillaume Bellom Violinsonaten von Schumann, Strauss und Debussy. Bereits zum fünften Mal wird Villa Musica zur Bühne für ein Familientheater, in diesem Jahr ist hier der Kinderbuchklassiker „Der Regenbogenfisch“ als Figurentheater mit Musik zu sehen.

„Die Antoniuskapelle ist ein Spielort, dessen Intimität eine ganz besondere Unio mystica zwischen Musikern und Zuhörern aufkommen lässt“, heißt es seitens des Veranstalters. Gleich drei Ensembles gibt die Kapelle 2018 eine musikalische Heimat: dem renommierten Casal Quartett aus der Schweiz, dem Weltmusik-Ensemble Quadro Nuevo sowie Joscho Stephan und dem Helmut Eisel Quartett.

Seit vielen Jahren legt der Mainzer Musiksommer auch einen starken Akzent auf die Alte Musik, für deren Klänge sich in Mainz ideale Orte finden. So wird die Seminarkirche zur Bühne für Bach mit dem Ensemble Neo Barock und für Händels römische Werke mit der Gambistin Hille Perl, der Sopranistin Dorothee Mields und dem Lautenisten Lee Santana. In guter Tradition findet das Festival seinen Abschluss im Kreuzgang von Sankt Stephan, diesmal mit den Blechbläsern der munich brass connection.

Weitere Informationen zu den einzelnen Konzertterminen sowie die Möglichkeit des Kartenerwerbs gibt es unter http://www.mainz-klassik.de/programm-musiksommer-2018/.

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