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Jan-Geert Wolff

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Musikalischer Herbst 2010 der Philharmonie Merck

DARMSTADT (pi) – Zum achten Mal startet die Philharmonie Merck in ihre eigene Festival-Saison. 13 Konzerte mit elf Programmen, dargeboten von namhaften Solisten, Orchestern und Chören, finden von September bis Dezember 2010 an den Darmstädter Konzertorten Staatstheater, Stadtkirche und Centralstation sowie im Sendesaal des Hessischen Rundfunks in Frankfurt statt.

Um die Eintrittspreise auf moderatem Niveau halten zu können, hat das Darmstädter Unternehmen Merck eine Unterstützung in Höhe von 300.000 Euro zugesagt.

Am 5. September 2010 gibt die Philharmonie Merck in Darmstadt den Auftakt zum Musikalischen Herbst unter der Leitung Ihres Chefdirigenten Wolfgang Heinzel. Das Festival, das nun schon zum achten Mal stattfindet, wird mit Mahlers 3. Sinfonie d-Moll eröffnet und beginnt um 19 Uhr im Staatstheater Darmstadt. Mit der Mezzosopranistin Petra Lang als Solistin kehrt eine international gefeierte Opern- und Konzertsängerin in ihre Heimat zurück, liegen die Wurzeln ihrer künstlerischen Karriere doch an der Darmstädter Akademie für Tonkunst.

Am 12. September 2010 wird um 18 Uhr erneut die 3. Sinfonie von Mahler erklingen, diesmal jedoch im Sendesaal des Hessischen Rundfunks in Frankfurt und mit Gerhild Romberger als Solistin. In beiden Konzerten wird die PhilharmonieMerck vom Kinderchor Frankfurt sowie der Frankfurter und Darmstädter Kantorei unterstützt.

Geza Hosszu-Legocky & The 5 DeVils führen den Musikalischen Herbst mit ihrer bunten Mischung aus ungarischer Volksmusik, Virtuosennummern von Paganini und Sarasate, Gipsy-Swing und Balkan-Folk fort. Der klassische Geiger Geza Hosszu-Legocky kommt nach seinem Debut bei den Salzburger Festspielen im August am 18. September 2010 in die Centralstation Darmstadt. Hier wird er in zwei Konzerten, um 16.30 Uhr und um 20 Uhr, das Publikum in seinen Bann ziehen.

Musik zwischen Barock und Rock lebt das New Yorker Orchester The Knights. Am 1. Oktober 2010 um 20 Uhr gehen sie mit dem Publikum im Staatstheater Darmstadt auf eine musikalische Zeitreise. Diese reicht von Beethovens Sinfonie Nr. 7, über Schostakowitschs Konzert Nr. 1 für Violoncello bis hin zu Jimi Hendrix’ Machine Gun. „Ihre Kreativität und Vielseitigkeit sind mitreißend, und sie bieten eine unglaubliche Bandbreite an Werken und Stilrichtungen an“, sagt der Star-Cellist Jan Vogler, Solist des Abends, über The Knights.

Mit dem Gewandhausorchester Leipzig gastiert am 15. Oktober 2010 um 20 Uhr das älteste bürgerliche Konzertorchester der Welt im Staatstheater Darmstadt. Es eröffnet unter Leitung von Herbert Blomstedt den Abend mit von Webers Ouvertüre zu Oberon. Darauf folgt Mozarts Violinkonzert D-Dur, das die junge Geigerin Arabella Steinbacher spielen wird. Abschluss des Konzertes ist die 1. Sinfonie von Brahms.

Am 22. und 23. Oktober 2010 ist dann das David Orlowsky Trio in der Centralstation Darmstadt zu hören. Der junge Klarinettist hat mit seinen beiden Kollegen eine ganz eigene Tonsprache entwickelt, die Klezmer, also jüdische Instrumentalmusik, mit frischem Jazz und Balkan-Folk kombiniert. Mit dem neuen Programm „Nessiah“, hebräisch für „Reise“, nimmt das Ensemble sein Publikum auf eine klangvolle Reise mit.

Zum Chopin Jahr 2010, in dem der 200. Geburtstag des Komponisten gefeiert wird, ist das flämische Originalinstrumente-Orchester Anima Eterna Brügge unter Jos van Immerseel in Darmstadt zu hören. Am 4. November 2010 um 20 Uhr tritt es mit Chopins Klavierkonzert und zwei Pleyel-Hammerflügeln im Gepäck im Staatstheater Darmstadt auf. Auf dem Programm steht unter anderem Hector Berlioz’ Symphonie fantastique.

Am 13. November 2010 präsentiert sich die Philharmonie Merck mit der 9. Sinfonie von Bruckner, der 7. Sinfonie Schuberts und Bachs „Kunst der Fuge“. Allen drei Werken ist gemeinsam, dass sie unvollständig blieben. Im Falle Bachs machte sich nun Wolfgang Heinzel als Chefdirigent der Philharmonie Merck an die Instrumentierung. Das Konzert findet um 20 Uhr im Staatstheater Darmstadt statt.

Wie schon im vergangenen Jahr, ist das European Union Baroque Orchestra erneut zu Gast in Darmstadt. Am 4. Dezember 2010 um 20 Uhr gastiert es unter der Leitung von Lars Ulrik Mortensen mit verschiedenen Kompositionen von Händel in der Stadtkirche Darmstadt. Auf dem Programm stehen unter anderem Arien aus den Opern „Faramondo“, „Agrippina“ und „Giulio Cesare“, die von der Sopranistin Maria Keohane vorgetragen werden.

In der Zeit zwischen 8. und 12. Dezember 2010 stehen die diesjährigen Weihnachtskonzerte der Philharmonie Merck unter der Musikalischen Leitung des Barock-Violonisten Stephan Mai. Im Zentrum stehen jedoch Werke für Flöte: Henrik Wiese, Solo-Flötist des Sinfonieorchesters des Bayerischen Rundfunks, wird hier Flötenkonzerte von und Bach-Sohn Carl Philipp Emanuel Bach interpretieren.

Abschluss des Musikalischen Herbst 2010 bildet das Konzert des Choir of New College Oxford am 16. Dezember 2010 um 20 Uhr in der Stadtkirche Darmstadt.

Ein Flyer mit allen Informationen zum Musikalischen Herbst 2010 und zur Kartenbestellung kann schriftlich bei der Philharmonie Merck, Frankfurter Str. 250, 64293 Darmstadt angefordert werden.

Weitere Informationen unter http://www.philharmonie-merck.de.

Kartenbestellungen sind schriftlich oder über die Internetseite sowie ab dem 12. Juli 2010 unter http://www.ztix.de sowie bei allen angeschlossenen Vorverkaufsstellen möglich.

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